Woran merkt man eingentlich….

•6. November 2009 • Kommentar schreiben

dass ich in einem stock-katholischen Kaff wohne? Richtig! Im örtlichen klein Edeka gibt es keine Kondome.

Historie vom Herzen

•25. Oktober 2009 • 1 Kommentar

Es gab eine Zeit, in der ein Mensch glaubte, die Liebe gefunden zu haben. Sein Kopf sprach „Wieso nicht? Drauf los, drauf los!“ Sein Körper entgegnete „Mir ging es nie besser! Drauf los, drauf los!“ Und sein kleines Herz hüpfte „Nun kann ich endlich wieder schlagen! Drauf los, drauf los!“
Nun verging die Zeit und der Mensch zweifelte an der Liebe. „Nie, nimmer mehr. Aussichtslos. Ich werde es vergessen!“, begab der Kopf zu denken. „Dieses hin und her, das schaff ich nicht!“, beschwerte sich der Körper. „Wir dürfen nicht aufgeben, das wird schon!“, jauchzte das Herz und hüpfte weiter. Eine ganze Zeit lang schwankte der Mensch hin und her, mal siegte der Kopf, mal siegte das Herz.
Doch dann kam die Zeit, in der der Mensch die Liebe verlor. Der Kopf rief: „Aussichtslos, was soll das denn? Alles dreht sich, ich kann nicht mehr. Ich werde es verdrängen!“ Der Körper rumorte daraufhin: „Ich schaff es nicht mehr. Ich bin aufgezehrt und schwach. Was für ein Schwachsinn!“. Doch das kleine Herz hüpfte: „Ich kann warten, die Liebe hat Zeit. Ich werde warten, ich weiß, dass es irgendwann soweit ist!“. Kopf und Körper lächelten müde, so soll das kleine Herz doch warten, sie hatten es aufgegeben. Liebe, was für ein Irrsinn. Sie hatten sich doch tatsächlich vom kleinen, naiven Herzen hinreißen lassen. Liebe, was für ein Schwachsinn. Erst schenkten sie dem Herzen Glauben, doch manchmal muss man einfach realistisch sein, da waren sich beide einig. So fing der Kopf an, sich wieder mit anderen Sachen zu beschäftigen und der Körper erholte sich langsam. Doch das kleine Herz schlief ein. Leise schlug es vor sich hin und träumte und wartete, wartete darauf, dass es Recht behalten würde. Denn manchmal braucht Liebe einfach Zeit – Und die hatte es.

Klinisch tot

•22. Oktober 2009 • 1 Kommentar

so könnte man den Zustand dieses Blogs wohl nenne. Er atmet noch, aber das wars. Die Statistiken sind nahezu deprimierend: EIN einziger Mensch hat EINEN einzigen Artikel angeguckt. und das wars auch für die letzten Monate…..Deprimierend. Aber es atmet noch! Das Herz schlägt! Und leider hab ich im Moment so wenig interessante Sachen zu sagen, es sei denn, ihr wollte, dass ich euch ho philosophos durchdekliniere….aber ich bin keine Nerd, deswegen lass ich das, Altgriechisch soll mich nicht auch noch hier verfolgen.
Apropos Griechisch: „Was macht die Alte eigentlich?“, fragen sich vielleicht 0,000000000001% der Weltbevölkerung jetzt. Tja, ich studiere, in Paderborn (das liegt in NRW und ist in Sachen Sport sogar vielen bekannt, da sehr erfolgreich (nein, nicht Fußball….da ist der Sc. Paderborn 07 in der zweiten Liga..)) REligion und Deutsch auf höheres Lehramt. Dieses sogar noch auf Staatsexamen und kein verficktes Bachelor (STIIIIIIIRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRB). Alles gut. Dafür muss ich mich mit Altgriechisch und erstsemesterhassenden höheren Semestern herumschlagen. Und Internet und Telefon hab ich auich nicht….(sitze in der Uni, da gibt es ja Gott sei Dank W-Lan). Vieles ist ungewohnt und stressig, vieles macht Spaß. Man lernt neue Leute kennen und übt sich in Selbstständigkeit und Megalopsyche (gr. für seelische Größe ;) ) ICh vermisse mein Zuhause und die Leute, aber komme auch gut zurecht (nur donnerstags die etwa 5 Stunden zwischen zwei Vorlesungen sind böse….nach Hause fahren lohnt sich irgendwie nie…).
So siehsts aus. Also vielleicht erwacht aus lauter Langeweile dieser Blog wieder aus dem Wachkoma, man weiß es nicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!!!!

Momente

•21. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Vielleicht kennt der ein oder andere diese Momente vollkommener Schönheit. Momente, die in ihrer Einfachheit überwältigend sind. Momente, in denen irgendeine höhere Macht, soweit es sie gibt, dir sagen will: Es ist gut und richtig so wie es ist. Du bist auf dem richtigen Weg, am richtigen Ort. Ein sonniger, kalter Herbstmorgen, die Sonne bricht durch die gelb-roten Blätter, gegenüber eine Wiese an einem Berghang. Ein Rappe galoppiert einem Schimmel hinterher, ein anderes, braunes Pferd von der angrenzenden Koppel springt über den Zaun zu den anderen Pferden und läuft mit ihnen herum. Ihr Atem kondensiert, eine Katze sitzt auf dem Zaun und putzt sich. Man friert, wird dennoch von der Sonne gewärmt. Man ist gerührt, von einem Moment, den man eigentlich nicht schildern kann, nur erleben. Ein Moment der mir sagte: Es ist gut und richtig wie es ist, Jasmin, du bist auf dem richtigen Weg und am richtigen Ort, so sollte es sein und du bist nicht allein, etwas ist immer mit dir, dem du vertrauen kannst, und wenn es du selbst bist – Du hast es richtig gemacht.